Was ist ein Partnerhoroskop?

Die Geschichte der Astrologie

Seit jeher hat der Mensch den Himmel betrachtet und war davon fasziniert. Die Entstehung der Astrologie liegt sehr weit zurück. Die ältesten konkreten Hinweise auf Astrologie sind etwa 4500 Jahre alt. Durch systematische Beobachtung der Sterne konnten die Menschen von damals schon, Zyklen und damit Zeitqualitäten an den Stellungen der Sterne erkennen und diese in Bezug auf das irdische Leben setzen. Das war (und ist es heute noch) eine Frage der Erfahrung.

Der heutige Begriff Astrologie kommt aus dem Griechischen (Astro - Stern, Logos - Sinn/Verstehen) und beschreibt die Lehre von der Spiegelung des irdischen Lebens in den Sternen. Und damit im Umkehrschluss, die Deutung von Gestirnskonstellationen in Bezug auf irdische Vorgänge. Da die Gestirne sich in geregelten Umlaufbahnen bewegen, wurden Zeitqualitäten im Voraus berechenbar und die Astrologie wurde zu einer Wissenschaft.

Die Geschichte der Astrologie war sehr wechselhaft. Es gab Zeiten in der sie als heilig erachtet wurde und von Gelehrten und dem Volk voll anerkannt wurde. Und es gab Zeiten in der sie als dunkle Wissenschaft verpönt und deren Anwender verfolgt wurden. In der jüngeren Geschichte fand Astrologie vor allem im Mittelalter viel Beachtung. Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert war sie eine anerkannte Wissenschaft. Danach ging das Interesse an der Astrologie zurück. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Astrologie wieder mehr verbreitet in Europa. Ab den 1970er Jahren wurde sie wieder richtig populär, dies vor allem durch die New Age-Bewegung.

Der Begriff Horoskop (Horos – Stunde/Zeit, skopein – schauen) ist die Darstellung der Planetenpositionen der größten Himmelskörper unseres Sonnensystems zu einem bestimmten Zeitpunkt, zum Beispiel der Geburt eines Menschen. Das Horoskop zeigt in den Stellungen von Gestirnen in Zeichen und Häusern und deren Winkelbezügen (Aspekte) die Persönlichkeit eines Menschen und dessen emotionale Grundlagen auf. Wenn die Horoskope zweier Menschen vorliegen, kann gedeutet werden, wie die beiden Menschen in ihrer Grundkonstellation zusammenpassen. Zwei Horoskope können zudem auf drei weitere unterschiedliche Weisen miteinander in Verbindung gebracht werden, um z.B. ein Partnerhoroskop/Liebeshoroskop zu erstellen.

Drei Sorten von Partnerhoroskopen: Composit, Combine, Synastrie

Es gibt zum einen das Kombin, da wird die genaue zeitliche Mitte der beiden Partner errechnet und daraus ein neues Horoskop berechnet. Stark vereinfacht gesagt: Ist der eine Partner 1980 und der Andere 1982 geboren, wird das Combinhoroskop auf 1981 berechnet. Diese Methode ist noch nicht sehr alt und wird von den Astrologen nicht sehr rege für Partnerhoroskope benutzt.

Als zweites gibt es das Composit, da wird der Mittelwert aller Horoskoppositionen berechnet. Vereinfacht gesagt, werden dabei die Gradwerte eines bestimmten Gestirns (z.B. der Sonne) beider Horoskope zusammengezählt und dann durch zwei geteilt. Es wird die Mittelposition berechnet. Das wird mit allen Positionen gemacht und daraus entsteht ein neues Horoskop. Diese Methode ist wie das Combin nicht sehr alt und wird aber doch relativ häufig von Astrologen für Partnerhoroskope verwendet.

Die weitaus am häufigsten verwendete Methode ist das Synastriehoroskop. Hierbei werden die beiden Horoskope so aufeinander gelegt, dass die Tierkreiszeichen genau deckungsgleich aufeinanderliegen. Daraus ergibt sich ein Horoskop mit zwei Sonnen, zwei Monden, zwei Aszendenten, usw. die ihrerseits miteinander in Winkelpositionen (Aspekten) Verbindungen haben, die wiederum entsprechend gedeutet werden können. Zudem erlaubt es diese Methode die Häuser der beiden Horoskope in Verbindung zu bringen. So ist zum Beispiel der Aszendent (Beginn des ersten Hauses) des einen Horoskops, in einem bestimmten Haus (Lebensbereich) des anderen Horoskops vorzufinden und das ergibt Aussagen für das Partnerhoroskop, wie die Partner miteinander in den verschiedenen Lebensbereichen interagieren.

AstroLover nutzt die Synastrie

Die Synastrie-Methode ist dem Composit und dem Combin für Partnerhoroskope weit überlegen. Dies insbesondere auch deshalb, weil bei der Synastrie keine „künstlichen Berechnungen“ gemacht werden, sondern die Originalstellungen beider Horoskope unverändert in Bezug untereinander gebracht werden.

Astrolover verwendet die Synastrie-Methode bei den Berechnungen. Astrolover vergleicht also die Positionen der Himmelskörper (zum Zeitpunkt der jeweiligen Geburt) aller Astrolover Mitglieder (AstroLover Suche) bzw. deiner Facebook Freunde (Facebook Suche) mit dir und zeigt sie dir auf Wunsch sortiert an. Dabei kann eingestellt werden, ob eine Liebesbeziehung oder Freundschaft gesucht wird, wodurch die Gewichtung der Himmelskörper variiert. Verglichen werden Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto, Mondknoten und Aszendent. Es werden die Winkel zwischen den Planeten von Geburtshoroskop1 und 2 berechnet, und gewisse Winkel gelten als harmonisch (Konjunktion, Trigon, Sextil) und andere als spannend (Opposition, Quadrat). Es kommen also für jeden Astrolover 2 Werte raus: Harmonie und Spannung.

Wie sich diese jeweils berechnen, sieht man genau, wenn man mit der Maus in den Suchergebnissen drüber fährt. Wer zuerst angezeigt wird (Sortierung), kann eingestellt werden: Diese 2 Werte geben an, wie viel harmonische und wieviel spannende astrologische Aspekte zwischen dir und der jeweiligen Person bestehen. Für eine dauerhaft erfolgreiche Partnerschaft beispielsweise wäre ein hoher Wert bei beiden optimal. Denn fehlt in einer Beziehung die Spannung, könnte es schnell langweilig werden. Außerdem bieten spannende Aspekte die Chance zu persönlichem Wachstum. Der ungünstige Fall wäre, wenn bei beiden ein niedriger Wert heraus kommt. Für ein kurzes Abenteuer macht es vielleicht Sinn, nach einem hohen Spannungswert ausschau zu halten. Der Durchschnittswert ist 31 Punkte.

Die Partnerhoroskope bei AstroLover

Zusätzlich zu den berechneten Harmonie- und Spannungswerten bietet euch AstroLover Persönlichkeitshoroskope und Partnerhoroskope in Textform, geschrieben von dem bekannten Schweizer Astrologen Peter Schmid. Die Texte beziehen sich auf die Sonne / die Sonnen, und, falls eindeutig bestimmt, auch auf Mond und Aszendenten.